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Ritter

Beschreibung der Klasse Ritter

Übersicht

Definition Ritter auf Terra Mystica

Ein Ritter ist ein berittener, vollgerüsteter, im Kampf zu Pferde geschulter Krieger. Ein Ritter steht im Dienste eines Adeligen und erhält von diesem Lehnsherren, dem er verpflichtet ist, seine Ausbildung, die üblicherweise schon in jungen Jahren beginnt. Der Ritter erhält vom Lehns-/Gutsherren sowohl Schutz, Unterkunft und Verpflegung als auch einen Teil seiner Ausrüstung, während er im Gegenzuge gegebenenfalls militärischen Dienst zu verrichten hat, die Ehre und den Ruf des Adeligen verteidigt und eine beratende Funktion inne hat. Einen solchen Ritter, welcher auf dem Gute des Lehnsherren seinen Platz findet, oder sich als freier, an seine Tugenden gebundener Krieger verdingt und durch die Lande zieht, nennt man "fahrenden Ritter". Bekommt er das Privileg eines Gutes aufgrund besonderer Taten zugesprochen gegen eine zu entrichtende Ablöse, so bindet er sich durch ein ewiges Band der Gefolgschaft durch einen Lehnseid. Auf seinen Gütern spricht er als "Gutsherr" Recht über die Belange seines Grund und Bodens.
Ein Ritter zeichnet sich als Vorbild gegenüber dem gemeinen Volk in edlem Tun und Handeln aus. Man erkennt in seiner Gegenwart eine Art Verkörperung des Guten. Zu seinen Tugenden zählen Tapferkeit, Gerechtigkeit, Treue, Gnade und Schutz der Schwachen.

Ritterglauben und Gesinnung

Der Ritter selbst ist ein Krieger des Guten und kann sich im Zuge seiner Ausbildung für eine Gottheit entscheiden, welche die guten Eigenschaften im Ansehen der Rassen inne hat. Er bindet sich jedoch nicht zwingend an eine Gottheit, sondern kann auch an die guten Gottheiten im allgemeinen glauben oder an das Gute im Menschen. Im Gegensatz zu den Paladinen gibt ihm dieser Glaube zwar ebenfalls Mut und Zuversicht, jedoch erhält er durch seine Ausbildung und die nicht so innige Beziehung zu einer Gottheit keine Kraft, durch welche er Wunder bewirken kann. Natürlich kommt es auch vor, daß ein Ritter im Laufe seines Lebens durch widrige Umstände in seinen Grundfesten erschüttert wird und so einem dunklen Lebenswandel folgt. Doch ist dies keinesfalls die Regel und wird kaum im Zuge der wohlbehüteten und zeitintensiven Ausbildung von statten gehen.

Der Weg der Tränen und des Schweisses

Die lange und äußerst schwere Ausbildung zum Ritter wird nur Wenigen, die sich durch ihre guten Eigenschaften auszeichnen, gewährt. Wird ein Anwärter in den Kreis der Ausbildung durch eine Prüfung berufen, so befindet er sich fortan "in Ausbildung" und hat den Anweisungen des Lehnsherren und dessen Getreuen Folge zu leisten und sowohl einfache Arbeiten als auch das Studium und die körperliche Schulung in seinem Leben zu verinnerlichen.
Als "Page" beginnend, wird er den langen und auch tränenreichen Weg des Lernens beschreiten.Dabei wird er sich zunächst dem Studium der Gesellschaftsformen, der Kulturen, der Geographie der Glaubensrichtungen sowie dem Lesen und Schreiben und der Mathematik neben den täglichen Arbeiten widmen. Er wird meist in Begleitung eines Ritters oder eines Knappen das Gut verlassen, doch darf er auch zu Erweiterung seiner erlernten Kenntnisse in die Welt hinaus ziehen, sofern er seine Arbeiten anständig erfüllt hat. Auf Grund seiner geringen Erfahrung sollte er sich jedoch nicht in Gefahr bringen und stets darauf bedacht sein, Konflikte zu vermeiden.
Nach einer Prüfung seines Wissen und der Feststellung seiner Fortschritte, wird er dann in die Waffen- und Reitlehre gehen, den Kampf zu Pferd erlernen und sein Wissen weiter auch praktisch ausbauen. Diese Prüfung zum Knappen hin darf nur dreimalig wiederholt werden. Sollte er sie nicht erfolgreich bestehen, wird ihm eine weitere Ausbildung verwehrt.
Mit Erfolg hat er nun den Rang eines Knappen. Fecht- und Schwertkunst, Kampf zu Schlachtross, Führen einer Lanze: All dies wird ihn gelehrt, und er wird ausziehen dürfen, um auch in der Welt seine theoretischen Kenntnisse praktisch zu erweitern. Er darf auch Pagen mit sich nehmen, wobei er lernt, die Verantwortung für Andere zu tragen und für deren Tun der Knappe zur Rechenschaft gezogen werden kann. Die Hälfte der Zeit verbringt der Knappe auf dem Gut, um unterwiesen zu werden.
Nach Abnahme der Prüfung und erfolgreichem Bestehen, wird der Knappe nun zum fahrenden Ritter. Diese Prüfung darf nur einmalig angetreten werden, so daß der Zeitpunkt für diesePrüfung sorgsam zu wählen ist. Der gute Rat des Waffenmeisters, des Lehnsherren und der Herrin der Kammern sei hierbei sicher eine Hilfe.
Ein fahrender/reisender Ritter wird nebst seiner Ausstattung Privilegien erhalten, welche er durch die Ausbildung sicher mit Verstand und Weisheit einzusetzen weiss. Er kann selbst einen Knappen vom Gutsherren überstellt bekommen, dessen Ausbildung er zu großen Teilen übernimmt und ihn formt. Die Ausbildung eines Pagen zum Knappen ist dem fahrenden Ritter nicht möglich, da ihm die nötigen Unterrichtsräume und das Lehrmaterial, sowie auch die betreuende Zeit fehlen, um dies zu bewerkstelligen. Er darf jedoch seinen zukünftigen Knappen selbst aussuchen und dem Lehnsherrn eine Empfehlung geben, diesen als Pagen bei sich aufzunehmen. Die Prüfung seines eigenen Knappens zum fahrenden Ritter wird von seinem Gutsherrn im Beisein seines Ausbilders vorgenommen.
Ein fahrender Ritter kann ein Gut auf Grund seiner Taten gegen eine Ablöse gestellt bekommen. Diese Taten sind meist mit einer schwierigen Aufgabe verknüpft, die auch Lebensaufgaben sein können.
Als Gutsherr wird der Ritter sowohl Pagen als auch Knappen ausbilden können.
Mit der Einsetzung in seinen neuen Rang wird er das ewige Band der Treue zu seinem Lehnsherrn knüpfen. Dieser Lehnsherr muß ein ihm höher gestellter Adeligen sein, gebürtig von hohem Blute.

Zusammengefasst:

  • Anwärter: Ein jeder, der nicht eines Verbrechens für schuldig befunden wurde, oder eines solchen wegens verfolgt wird, hat das Recht auf eine Erstprüfung zur Aufnahme (Voraussetzung: Anmeldung über eine Charstory. Inhalte siehe unten).
    Eine Aufnahmeprüfung InGame ist Pflicht, kann jedoch auch mehrfach wiederholt werden, sofern es der Ritter für sinnvoll erachtet.
  • Page: Ein Page lernt theoretische Grundlagen und verrichtet Arbeiten auf dem Gut. Er erweitert sein Wissen durch kleine Reisen in die Länder und Städte. Er wird die Zweitprüfung nach einiger Zeit ablegen (etwa 4 bis 8 Wochen RL je nach Spielzeit).
    Diese Prüfung darf dreimalig wiederholt werden.
  • Knappe: Ein Knappe erlernt den Umgang in der Kriegs- und Waffenkunst. Er erweitert seine theoretischen Kenntnisse durch Auszüge in die Welt. Die Hälfte seiner Zeit wird er auf dem Gut verbringen. (dieser Ausbildungsteil wird weitere 8-12 Wochen RL-Zeit in Anspruch nehmen). Sofern es der Wunsch des Knappen ist, kann er die Prüfung ablegen. Er sollte jedoch auch auf den Rat der Lehrmeister hören, da er diese nur ein einziges Mal durchführen darf. Bei Nichtbestehen bleibt ihm der Ritterstand verwehrt.
  • Fahrender Ritter: Ein Ritter, welcher durch die Lande zieht oder auch einen Teil seiner Zeit auf dem Gut seines Ausbilders verbringt, um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Er kann einen Knappen in seine Gefolgschaft nehmen. Dies ist für seinen Stand nur auf einen einzigen begrenzt. Einen Pagen kann er nicht ausbilden. Durch Vollbringung einer Aufgabe kann er von einem Adeligen höheren Standes ein Gut erhalten.
  • Ritter, Gutsherr: Ein solcher Ritter hat Besitz und alle Privilegien des niederen Adels. Er spricht Recht, er hat Gefolgsleute. Er bildet sowohl Pagen als auch Knappen aus, deren Anzahl eine Begrenzung von jeweils 3 hat. (Absprache mit Betreuer erforderlich!) und nimmt Prüfungen ab. Er kann hierbei jederzeit auch den Rat eines anderen seines Ranges zu Rate ziehen. (Anwesenheit eines Betreuers bei den Prüfungen ist erforderlich.)

Ritter im Rollenspiel

Grundsätzliches

Ein großer Teil der Ausbildung wird vor allem durch das gute RP des Spielers stattfinden. Vor allem im Zuge des Studiums ist Kreativität und Eigeninitiative gefragt, da sich dieses auf dem Gut abspielt. Zwar hat der Page die Möglichkeit, mit einem Knappen oder Ritter hinauszuziehen, doch muß natürlich hierzu die Gelegenheit da sein. Sicherlich wird der Page auch einmal für Botengänge ausgeschickt werden. Diese Rolle eines werdenden Ritters und das Ausspielen der Tugenden erfordert einiges an Erfahrung, vor allem auch in RP-Konfliktsituationen, welche sicher eine besondere Art der Schwierigkeit beinhalten.
Die Ausbildung und das Training unter Spielern wird hauptsächlich auf Rollenspielbasis in Form von Emotekämpfen statt finden.
Die Chars werden in gutem Glauben erzogen und geformt, so daß ein Gesinnungswechsel nur in späteren Jahren durch Rollenspielumstände zum "Bösen" möglich ist. Hierbei bleibt das Ausspielen von Zweifeln und Anfechtungen natürlich den Spielern überlassen, jedoch bedarf ein völliger Wechsel in eine andere Gesinnung der Genehmigung des Betreuers. Dungeons und Gegenden mit feindlich gesonnenen Kreaturen sind natürlich gestattet und dienen teilweise auch der Ausbildung und Verfeinerung der Fertigkeiten. Hierbei sei jedoch auf eine rollenspielgerechte Art und Weise zu achten, denn warum sollte ein Knappe einen Pagen mit auf einen Friedhof nehmen, und diesen so unnötig in Gefahr bringen.
Es ist während der Zeit der Ausbildung Aufgabe der Pagen und Knappen, eine Art Tagebuch zu führen, welches einmal pro Woche RL in der Bibliothek zu posten ist und RP-technisch offiziell dem Lehnsherren zur Durchsicht gereicht wird. Somit haben auch andere Spieler etwas von dem spannenden Dasein, das ihr führt und der Betreuer hat neben der ingame Beobachtung und Prüfung, die er jedoch nicht jederzeit haben kann, einen Überblick über eure Fortschritte und Spielweise. Das Führen des Tagebuchs, oder auch Ingame "Schriften", für den Pagen und den Knappen ist Pflicht! Solltet ihr nicht online sein aus RL Gründen, so reicht eine kurze Information an den Betreuer vollkommen aus.

Das Benehmen

Gutes Benehmen wird im Zuge der Ausbildung vermittelt. Hierbei gibt es Regeln, welche vom Ritter selbst, von der Herrin der Kammern oder auch allgemein als gutes Benehmen angesehen sind:
Ein Auszubildender trägt Sorge, dass die ihm anvertraute Kleidung und Ausrüstung sorgsam gepflegt und behandelt wird. Auch hat er auf Reinlichkeit zu achten.
Man achte darauf, dass in Gegenwart eines anderen niemals das Antlitz verhüllt sei, so daß man ihn schauen möge und erkennen kann. In kalten Monaten sei eine Kopfbedeckung sicherlich von Nöten, doch sei diese in Gegenwart anderer offen zu tragen und in Gebäuden abzulegen.
Trifft man auf eine Person, die einem nicht vertraut ist, so sei zunächst Name und auch der Lehnsherr zu nennen. Es gibt die Höflichkeit zum Anlasse, sich auch beim Namen nennen zu können.
Durch sein Gebaren und Verhalten sollte man niemals einem anderen zur Last fallen, sondern selbst eine Stütze und Hilfe für Andere darstellen. Die Offenbarung von Problemen und Herzensnöten sei im Kreise der Vertrauten zu bleiben.
Sich selbst oder andere unüberlegt in Gefahr zu bringen, ist töricht und keine Tugend. Sein Leben jedoch für das eines Schwachen einzusetzen und sein Wissen und Können zu dessen Hilfe auszuschöpfen, sei die Pflicht eines jeden ehrenhaften Kriegers.
Der innige Umgang mit dem anderen Geschlechte aus Zuneigung oder der Aufenthalt an verruchten und unsittlichen Orten sei nicht gebilligt, da es Pagen oder Knappen in Ausbildung keineswegs zuträglich ist und ihr Ziel zu lernen mindert oder gar gänzlich hemmt.
Das Betragen in Anwesenheit von hohen Persönlichkeiten sei immer vorbildlich.
Ungefragt zu sprechen, sei den Pagen und Knappen nicht gestattet. Bei Verstoß wird das kräftige Auswaschen des Mundes mit Seife sicher hilfreich sein.
Es sei Obrigkeiten, sowie den Vertretern des Gesetzes Gehorsam zu leisten. Man prüfe selbst, ob eine in den Mantel der Gerechtigkeit gehüllte Sache auch zu diesem Zwecke erfüllt wird. Sei sie nicht gerecht, so möge man davon Abstand nehmen und den Lehnsherrn unverzüglich informieren.
Ein Auszubildender und angehender Ritter sei das Vorbild des gemeinen Volkes in edlem Tun und Handeln. Streben nach Ruhm und Ehre ist Lebensinhalt, doch nur zum Preise des eigenen Fleisses und Mutes und niemals auf Kosten Anderer.
Tapferkeit, Gerechtigkeit, Bescheidenheit, Rechtschaffenheit, Treue, Gnade und Schutz der Schwachen sind deine Tugenden.
Es sei zu dienen dem Lehensherrn treu und demütig, aber niemals in blindem Gehorsam. Die oberste Pflicht ist es, seinen guten Ruf und seine Ehre rein zu halten und zu schützen.
In Erkenntnis auf drohendes Unrecht, schreite ein, doch soll der Sinn eher danach stehen zu schlichten, denn mit Drohungen und Waffengewalt die Personen einzuschüchtern.
Man stelle sich jederzeit auf die Seite der Schwachen und schütze die Unschuldigen, denn darin liegt wahre Ehre. Die Starken benötigen eine solche Hilfe nicht.
Gute Taten seien niemals zur Erlangung von Dankbarkeit oder gar Bewunderung zu leisten. Geben ohne Gegenleistung zu erwarten ist, wie es die Ehre jederzeit gebietet. Bescheidenheit ist eine Tugend.
Auf dem Gute ist jegliche Art von Waffen zu führen oder zu tragen untersagt, es sei denn, es handelt sich um Übungswaffen. Es sind keinerlei Übungen mit scharfen Waffen auf dem Gute gestattet.
Das Erscheinen zu den Lektionen sei immer pünktlich und gut vorbereitet. Den Worten des Lehrenden sei aufmerksam zu folgen. Die Ehre, lernen zu dürfen, birgt in sich sowohl Privileg als auch Pflicht.

Die Regeln des Ehrenwerten Kampfes

Jeder Ritter hat sich in der bewaffneten Auseinandersetzung an bestimmte Regeln zu halten. Diese Regeln basieren auf Tapferkeit, Ehre, und Stärke. Nur wer den Mut hat sich diesen Regeln in seinem Kampfe zu unterwerfen, ist es wert, sich Ritter zu nennen:
Es ist dem Ritter nicht gestattet, einen Kampf von sich aus zu provozieren, denn Streiteslust ist unehrenhaft.
Es ist dem Ritter verboten, jemandem im Kampfe gegenüberzutreten, der nicht äquivalent zu ihm bewaffnet und gerüstet ist, sei es durch Stahl oder durch Magie.
Einen Unterlegenen zu bekämpfen ist unehrenhaft. Nur um das Leben eines Bedürftigen zu retten, sei es ihm erlaubt, diese Regel zu vernachlässigen.
Waffen der Hinterkältigkeit sind nicht des Ehrenwerten Werkzeug. Es ist dem Ritter untersagt, sowohl Gift als auch hinterhältige Kampfeslisten zu benutzen, seien es Angriffe aus dem Verborgenen heraus als auch das Vortäuschen von Kampfesunfähigkeit um das Überraschungmoment zu geniessen.
Stark zu sein bedeutet zu erkennen, wann die Zeit der Waffen vorbei ist. Ein Ritter hat die Kapitulation seines Gegenübers zu respektieren und ihn zu verschonen. So soll er sich auch nicht eines Kampfunfähigen oder Kampfesunwilligen bemächtigen, um daraus in einer Schlacht den eigenen Vorteil zu erzwingen.
Das unnötige Zufügen von Leid ist des Ehrlosen Mittel. Jegliche Art von Folter oder Gewalt zum Zwecke der Informationsbeschaffung oder der reinen Befriedigung der eigenen Gelüste ist dem Ritter strengstens untersagt.
Dem Hilfebedürftigen zu helfen, ohne Rücksicht auf das eigene Wohl, ist wahrer Mut. In der Schlacht hat der Ritter seinen Waffenbrüdern stets zur Hilfe zu eilen, so sie in echter Not sind, auch wenn es Gefahr für den eigenen Leib darstellt.

Die Anmeldung und die Erstprüfung

  • Chargeschichte: Ihr schreibt eine Chargeschichte. Diese beinhaltet zunächst einmal euer Leben. Diese auszuschmücken ist gern gesehen.
    Es sollten die Charakterzüge Eures Chars hierbei keineswegs zu kurz kommen. Es wird Charaktertreue vorausgesetzt und daß Euer Charakter durch diese Story geprägt ist und nicht plötzlich noch andere Dinge aus der Vergangenheit auftauchen und somit die bestehende Geschichte über den Haufen geworfen wird.
    Es wird keine "Gesinnungs- und Storyhopper" geben, die diesen Char spielen, wie es gerade paßt. Es sollte also zumindest ansatzweise gut durchdacht sein. Ingame wird es eine Erstprüfung zur Aufnahme geben. Diese entscheidet dann nach Eingang der Charstory, ob der Char in die Ausbildung genommen wird.
  • Ziele: Jeder, der diese Ausbildung beginnt, hat gewisse Ziele, die der PO für seinen Char steckt. Sei es nun, aus ehrenwerten Gründen für Schwache zu streiten und Gerechtigkeit zu bringen, oder sei es auch aus nicht so edlen Gründen. Doch seid gewiß, daß ihr im Zuge Eurer Ausbildung somit nicht selten auf einen inneren Konflikt stoßen werdet, sollten Eure Beweggründe eher niederträchtiger Art sein.
    Doch dies wird man dann im Rollenspiel sehen.
  • Das Ausspielen: Spielt euren Char aus und laßt eurer Lust auf Rollenspiel freien Lauf. Wie ist sein Verhältnis zum Schwertmeister? Wie zum Ritter? Wie zur Herrin der Kammern, welche die Leitung der Bediensteten und die Überwachung der täglichen Aufgaben und des Lernens übernehmen wird? Welche Ängste hat euer Char? Welche Gefühle hegt er? Hegt er einen Groll in sich, weil er seiner Meinung nach zu hart bestraft wurde? Ist er froh, daß ein anderer vielleicht härter bestraft wurde und es ihn nicht erwischt hat? All dies gibt Möglichkeit zum Rollenspiel und wird Euer Leben bereichern.

Zu guter Letzt

Sollte uns ein Spieler auffallen durch nicht Chartreues Spiel oder durch Anti-RP sollte, werden wir uns vorbehalten, ihn daraufhinzuweisen und gegebenenfalls seinen Char von dieser Klasse zu befreien. Ein RP-Tod ist hierbei ebenfalls nicht auszuschliessen. Es handelt sich hierbei um eine zeitintensive Sonderklasse, welche nur als Hauptchar in Frage kommt. Eine weitere Sonderklasse/rasse auf dem Account wird es nicht geben, oder darf hierbei nicht bestehen. Man sollten in diesem Fall wissen, was man möchte. Wir haben die Anforderungen und Maßstäben recht hoch gesetzt doch sind wir überzeugt, daß einige unter Euch es sehr gerne wagen würden und sich gerne diesen Stellen wollen. Wir freuen uns auf die zukünftigen Pagen, Knappen und die Ritter!


Ultima Online Freeshard - Terra Mystica